Weltjugendtag in Sydney

Weltjugendtag stärkt und begeistert

Bei der Abschlussmesse in Sydney mit dem Thema: Zu Boten der Liebe werden, kamen rund 400.000 Menschen.

Die Gottesdienste zum Abschluss des Weltjugendtags am 19. und 20. Juli haben die „Mainzer“ Teilnehmer/innen beeindruckt. „Man erlebt die weltumspannende Gemeinschaft der Glaubenden besonders der jungen Glaubenden hautnah“, berichtet Diözesanjugendseelsorger Markus W. Konrad aus Sydney.

Weltkirche werde konkret und bekomme ein Gesicht im Italiener, Chinesen, Australier, Iraker oder Ost-Timoresen. „Besonders erfahrbar wird in der Person des Heiligen Vaters, der diese Vielfalt an Menschen, Lebensweisen und Kulturen in seiner Person bündelt. Das macht Gänsehaut.“ 

Papst Benedikt XVI. hatte dazu aufgerufen, den christlichen Glauben zu verbreiten. „Wir haben hier alle eine unvergessliche Erfahrung der Gegenwart des Heiligen Geistes gemacht“, sagte der Papst. Nun sollten die Pilger „Boten der Liebe“ werden. 

Markus Konrad fand es schade, dass Zeugnisse oft von jungen Menschen gesprochen werden, die ihren Glauben klar und eindeutig ausdrücken können. Er wünschte sich mit Blick auf die deutsche Gruppe auch die Suche von jungen Menschen nach Glauben und dem Leben aus dem Glauben in ein Zeugnis zu fassen – in einer Sprache, die unseren jungen Leuten noch etwas näher liegt“. So könnten auch Suchende noch stärker angesprochen werden.

 

Zum Abschlussgottesdienst kamen rund 400.000 Gläubige.