Diözesan-Ministrant/Innen-Tag in Mainz am 19.
September 2004
Am Sonntag, dem 19. September 2004, starteten 16 Ministrantinnen und Ministranten aus unserer Pfarrei schon sehr früh am Morgen zum Diözesan-Ministranten-Tag nach Mainz. Dieser Tag stand unter dem diesjährigen Motto „Komm bau mit an Gottes Stadt“. Und obwohl die wenigsten von uns so genau wussten, was uns an diesem Tag alles erwarten würde, waren wir alle sehr gespannt und freuten uns auf einen gemeinsamen Tag mit unseren „Kollegen“.
Als wir uns um kurz vor elf Uhr im Dom einfanden, war dieser schon mit Hunderten von anderen Messdiener gefüllt, so dass es nicht nur schwer wurde für unsere Gruppe einen gemeinsamen Sitzplatz zu finden, sondern auch die Gruppe überhaupt zusammen zu halten. Irgendwo kamen wir aber alle in dieser riesigen Kirche unter – einige von uns saßen sogar ganz vorne im Chorraum, direkt hinter dem Altar und den Priestern.
Das beeindruckendste an diesem Gottesdienst waren nicht nur die vielen anderen Ministranten, die mit uns dort waren, sondern die Art und Weise, wie uns das Evangelium, welches an diesem Tag von der Bergpredigt und den Seligpreisungen handelte, ausgelegt wurde: Denn plötzlich gingen die Lichter im Dom aus, es wurde dunkel und mit beinahe schauriger Musik und filmreifen Lichteffekten wurde von einer kleinen Schauspielergruppe gezeigt, worum es in den Seligpreisungen geht.
Nach diesem beeindruckenden und so gar nicht gewöhnlichen Gottesdienst gingen wir Neustädter Messdiener „seelisch gestärkt“ auf die Suche nach „leiblicher Stärkung“.
Nach dem Mittagessen machten wir uns, aufgeteilt in kleineren Gruppen, auf Erkundungstour auf dem „Markt der Möglichkeiten“: Dieser Markt bestand aus verschiedenen Ständen und Buden rund um den Dom, an denen Spiele, Bastelmöglichkeiten, Bühnenprogramm und Informationen zu verschiedenen kirchlichen Jugendgruppen angeboten wurden.
Huy und Anna-Maria zum Beispiel stellten an einer Kletterwand ihre Bergsteiger-Fähigkeiten unter Beweis. Außerdem bastelten wir „Regenmacher“ – das ist ein Musikinstrument, welches Regengeräusch imitieren kann.
Ganz besonders toll fanden wir auch noch einen Stand, an dem mit Helium gefüllte Luftballons, an denen man Karten mit Bitten, Wünschen und Gebeten befestigen und dann fliegen lassen konnte, ausgegeben wurden. Das war mal eine ganz andere Art, das was einen so beschäftigt „gen Himmel zu schicken“.
Auch die kleinen Häuschen, die man am Morgen, noch vor dem Gottesdienst zusammengebaut und zum Dom getragen hatte, waren Teil des Marktes und bildeten auf dem Platz eine „kleine Stadt“. Mit Farben, die rund um die Häuschen verteilt waren, konnte man aufschreiben, was einem so zu dem Motto „... bau mit an Gottes Stadt“ einfiel.
Nach einer „Freiluft-Vesper“ am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Heimweg. Es war ein toller Tag, an dem wir nicht nur viel Schönes und Neues gesehen haben, sondern auch unsere „Mit-Messdiener“ vielleicht mal von einer ganz anderen Seite erlebt haben.
