Geschichte

Ford MTF

Zielstrebige Technisierung

Im Jahr 1965 wurde das lang und heiß ersehnte Tanklöschfahrzeug TLF 16 in Dienst gestellt. Es war ein Daimler-Benz 1113 Fahrgestell mit einem Metz-Aufbau. Dieses Fahrzeug führte 2.400 l Löschwasser mit und hatte eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 1.600 l/min. Es ersetzte das mittlerweile 24 Jahre alte "kriegserfahrene" LF 8.

Peter Egly und Willi Barth führten nun fast 10 Jahre lang als 1.und 2.Vorsitzender sowie als Ortsbrandmeister und Stellvertreter die Wehr. Auch der übrige Vorstand blieb von gravierenden Wechseln verschont. Dies kam nicht zuletzt der Wehr zugute.

Die Jahreshauptversammlung im Dezember 1967 sah einen neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister und stellvertretenden Vorsitzenden. Walter Amend übernahm das Amt, nachdem Willi Barth nicht mehr kandidierte.

Im Herbst 1968 kam das neue Tragkraftspritzenfahrzeug, ein Ford Transit. Das Fahrzeug löste das mittlerweile altersschwache und ausrangierte MTF ab.






Bereits im Februar 1969 gab es wieder einen Wechsel an der Spitze der Sandbacher Feuerwehr. Peter Egy stellte sein Amt zur Verfügung. Die Versammlung wählte Walter Amend zum 1.Vorsitzenden und Ortsbrandmeister. Als dessen Stellvertreter übernahm Willi Barth wieder Verantwortung.

Im Jahre 1970 besuchte der erste Sandbacher Feuerwehrmann einen Atemschutzgeräteträger-Lehrgang an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel.

Im Frühjahr 1973 wurde das Löschgruppenfahrzeug LF 16 Fabrikat Magirus-Deutz in Dienst gestellt.




Im Jahre 1973 trat nach der Gebietsreform und der damit verbundenen Gründung der Stadt Breuberg neue Satzungen in Kraft, die eine Gemeinde- und eine Vereinssatzung unterschieden.

Somit waren auch Neuwahlen durchzuführen. Neu war, dass ein Feuerwehr-ausschuss und ein Feuerwehrvorstand gewählt werden musste.

Walter Amend als bisheriger Ortsbrandmeister und 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Sandbach wurde von den Breuberger Feuerwehren zum Stadtbrandinspektor der Stadt Breuberg gewählt. Somit mußte in Sandbach ein neuer Wehrführer, so hieß die neue Bezeichnung, gewählt werden.

In der Jahreshauptversammlung am 28.12.1973 wurde der erste Feuerwehrausschuss nach der Gebietsreform und somit nach dem Bestehen der Stadt Breuberg gewählt:

Wehrführer Willi Barth

Stellv. Wehrführer Walter Amend

Gerätewarte Werner Nickel

Reinhard Jayme

Jugendfeuerwehrwart Rainer Brock

Vertreter der Einsatzabteilung Georg Eidmann

Vertreter der Ehren-und Altersabteilung Adam Schwinn

Der erste Vorstand nach der Gebietsreform setzte sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender und Stadtbrandinspektor Walter Amend

Vorsitzender und Wehrführer Willi Barth

Stellv. Wehrführer Walter Amend

Rechner Heinz Hallstein

Schriftführer Karl Horlebein

Pressewart Klaus Jung

Vertreter der Ehren-und Altersabteilung Adam Schwinn

Vertreter der passiven Mitglieder Otto Brock

Stabführer Walter Gessner

Jugendfeuerwehrwart Rainer Brock

Vom 23.bis26.Mai 1975 richtete die Freiwillige Feuerwehr Sandbach den Kreisfeuerwehrtag aus.

Im November 1974 wurde die "Stille Alarmierung" eingeführt. Das heisst, die Angehörigen der Einsatzabteilung konnten über tragbare Funkalarmempfänger alarmiert werden.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen am 28.Dezember 1978 wurde ein neuer stellvertretender Wehrführer gewählt. Dies war Rolf Böhm.

Im Jahr 1979 wurde eine Anhängeleiter AL 18 sowie ein Schlauchboot mit dem dazugehörigen Transportanhänger in Dienst gestellt.

Ein ganz besonders erfreuliches Ereignis fand am 19.Oktober 1979 statt. An diesem Tag erfolgte die Grundsteinlegung für den Neubau des dringend notwendigen und langersehnten Feuerwehrgerätehauses.

 

Ford MTF