Freiwillige
Feuerwehr Breuberg-Sandbach

Jahresbericht
Wehrführer
Die Einsatzabteilung
gliedert sich in,
a.Aktive mit 44 Personen
b.Senioren mit 1 Person
So
stehen in der Einsatzabteilung z.Zt. 45 Personen für Brand-und
Hilfeleistungseinsätze zur Verfügung.
Im
Berichtjahr musste unsere Feuerwehr zu insgesamt 51 Einsätzen Hilfe leisten.
Dies gliedert sich in:
Brandeinsätze
10 Kleinbrand
A/B, Mittelbrand, gelöschte Brände
Hilfeleistungen 26 TH
Verkehrsunfall, Unterstützung Rettungsdienst,
Insekteneinsatz,
Türöffnung
BMA
Alarme 11 10 Fehlalarm und 1 Blinder Alarm
Brandsicherheitsdienst
4
Für
die Abarbeitung der einzelnen Einsatzstellen wurden nachfolgende Stunden
aufgewendet.
Brandeinsätze 115 Stunden
Technische
Hilfeleistung 201
Stunden
BMA
Alarme 42 Stunden
Brandsicherheitsdienst 93 Stunden
Gesamt: 451
Stunden
Diese
Angaben beinhalten nur die an der Einsatzstelle aufgewendeten Stunden.
Hier
kommen noch die Aufwendungen nach den Einsätzen wie Reinigung, Instandhaltung,
Reparaturen, Schlauchpflege, Fahrzeugwartung und beseitigen von Einsatzmitteln
aber auch das Erfassen von Einsatzberichten hinzu.
Für
diese Tätigkeiten ist oft mehr Zeitlicher Aufwand nötig als für den
vorausgegangenen Einsatz.
Brandsicherheitsdienste
25.02.2011 Ritterball 3 Einsatzkräfte
06.03.2011 Buntes
Faschingstreiben 3 Einsatzkräfte
24.04.2011 MIB Ostermontag 3 Einsatzkräfte
18.06.2011 Abi Ball EGS 2 Einsatzkräfte
Ausrüstung:
Auch
die Ausrüstung wurde in diesem Jahr wieder verbessert, für den GW- Nachschub
wurde ein Hubwagen in kurzer Bau länge beschafft.
Zur
besseren Fahrzeugwartung und Instandhaltung ein neuer Werkzeugwagen mit neuem
Werkzeug.
Ein
Mannschaftszelt für unsere Jugendfeuerwehr, und für unsere neue Halle ein
Schwerlastregal um alle Container in der Halle Unterzubringen zu können.
Neubau Feuerwehrhaus
Am
09.10.2010 wurde mit dem Spatenstich der Startschuss zum Bau unserer neuen
Fahrzeughalle durch den Landrat und unserem Bürgermeister gegeben.
Seit
Mitte diesem Jahres haben wir die Halle provisorisch in Betrieb genommen, es
fehlt noch an der Elektrik für Licht und Ladeerhaltung der Fahrzeuge.
Dies
resultiert daraus das unser Lieferant Schwierigkeiten hatte das Material
schnellstmöglich von seinen Zulieferern zu bekommen.
Deshalb
hat sich die ganze Angelegenheit bis in den Januar gezogen.
Der
Bauabschnitt 2 und 3 sind von unserer Stadtverordnetenversammlung genehmigt
worden und der Baubeginn wird im April erfolgen.
Hier
vielen Dank an alle Gremien der Stadt und meinen Helfern für die schnelle
Umsetzung der Planung der Abschnitte 2 + 3.
Hier
wird es in diesem Jahr wesentlich mehr mit Beeinträchtigung des Dienstbetriebes
kommen.
Lehrgänge:
In
diesem Berichtsjahr wurden an unserem Standort ein Truppführer Lehrgang und ein
Atemschutzgeräteträger 2 Lehrgang als auch ein Erste Hilfe Kurs abgehalten.
Der
2. Truppführer Lehrgang wurde nach Reichelsheim verschoben um nicht in die
Bauphase unseres Neubaus zu geraten, dieser viel aber wegen mangelnder
Beteiligung aus.
Ausbildung:
Die
Ausbildung erfolgt für unsere Kameradinnen und Kameraden nach derFwDV1 durch
Aufstellen eines Dienstplanes, zuständig ist hierfür ist der Zugführer
Ausbildung Georg Lang, der auch den Jahresdienstplan erstellt, den
hierzugehörigen Bericht werden wir von ihm hören.
Eine
wesentliche Änderung in unserem Dienstplan wird es geben.
Die
Übungen der Feuerwehr Sandbach finden nicht mehr dienstags und donnerstags
statt, sondern sind auf Montag und Freitag verlegt worden.
Zum
einen um den Kontakt zur Jugendfeuerwehr Montags herzustellen, und den Freitag
für Kurze Prägnante Unterrichte zu nutzen.
Im
kommenden Jahr werden wir unsere Schwerpunkte in Grundwissen, Messtechnik und
in den Bereich Gefahrgut legen.
Nach
Umstrukturierung der Aufgabenverteilung in unserem Bereich, Höchst, Bad König und
Lützelbach, werden wir in Zukunft mit Breuberg die Gefahrgutkomponenten von
Höchst mit unserem Messfahrzeug unterstützen und mit gesamt Breuberg als
Verstärkung im Bereich Gefahrgut fungieren.
Dies
zeigt das das Spektrum der Einsatzvielfalt nicht mehr von einer Feuerwehr
abgedeckt werden kann, und es schlauer ist, diese Aufgaben auf mehrere
Feuerwehren zu verteilen.
Wichtig
ist dies zu erkennen und zu akzeptieren um gemeinschaftlich in eine sichere
Zukunft gehen zu können.
Nachtalarm und
Abschlussübung
Die
Nachtalarmübung fand am Anwesen Wilhelm in der Ernst-Ludwigstrasse statt.
Hier
wurde ein Brand in der Scheune mit einer vorrausgehenden Verpuffung angenommen.
Alarmiert
wurde über Sirene und Meldeempfänger.
Die
eintreffende Löschgruppe, hatte viele Aufgaben zu bewältigen um mit den wenigen
Kameraden das Übungsziel zu erreichen.
Es
zeigt sich auch in diesem Jahr das einige Kameraden nicht bereit sind an
solchen Übungen teilzunehmen.
In
früheren Jahren reichte es schon aus den Monat dieser Übung publik zu machen,
und das Feuerwehrhaus war jeden Abend belagert um ja diese Übung nicht zu
verpassen.
Ich
finde diese Übung wichtig um zu sehen was geleistet werden kann, und für unsere
jungen Einsatzkräfte ist dies eine Herausforderung zum Einschätzen der eigenen
Einsatzstärke.
Bei
der Abschlussübung wurde ein Unfall mit einem PKW simuliert, der die Böschung
hinuntergefahren und zu guter Letzt in Brand geraten ist.
Bei
dieser Übung konnte Ich wesentlich mehr Kameradinnen und Kameraden begrüßen.
Nach
dem das Feuer gelöscht war konnten die Personen gerettet und das Fahrzeug
Zeitgleich gesichert werden.
Im
Anschluss wurde mittels Greifzug das Fahrzeug mit Muskelkraft aus der Böschung
heraus auf den Feldweg gezogen.
Alles
in allem eine lehrreiche Übung.
Jugendfeuerwehr
Die
Jugendfeuerwehr bildet den Grundstein für die weitere Existenz unserer
Feuerwehr und sollte aus diesem Grund durch die Stadt Breuberg und dem Verein
Freiwillige Feuerwehr besonders gefördert werden.
Noch
wichtiger ist hier der Umgang mit den Jugendlichen der nicht immer einfach ist
und im zunehmenden Alter oft noch Komplizierter wird.
Der
Jugendfeuerwehrwart Manuel Schmidt hat zum
01.10.2011 sein Amt an den zurzeit noch kommissarisch eingesetzten
Jugendwart Raoul Dollerschell weiter gegeben.
Raoul
hat viele gute Ideen die es gilt im neuen Jahr umzusetzen, dafür wird auch die Einsatzabteilung gefragt sein
die er zur Unterstützung seiner Arbeit mit seinen Gruppenleitern braucht.
Weitere
Ausführungen über die Entwicklung und das Jubiläum der Jugendfeuerwehr sind dem
Bericht der Jugendfeuerwehr zu entnehmen.
Spielleuteorchester
Das
Spielleuteorchester ist in unsrer Stadt eine feste Größe zumal Sie durch den
Wegfall des Spielmannszuges Neustadt nun alleinig als Feuerwehr Musikgruppe
fungieren.
Einige
wenige Kameraden aus Neustadt konnten sich in das Spielleuteorchester
integrieren.
Der
Höhepunkt des Jahres war das Weihnachtskonzert in der Ev. Kirche in Sandbach.
Alte
und neue Instrumente begeisterten die Zuhörer in der Kirche.
Ich
verweise auch an dieser Stelle auf den gesonderten Bericht des
Spielleuteorchesters.
Ehren und Altersabteilung
Die
Ehren und Alters Abteilung unsere Feuerwehr ist in diesem Jahr um drei
Kameraden gewachsen aber auch durch Verlust eines Kameraden geschmälert worden.
Ich
bin stolz auf diese Abteilung die sich immer regelmäßig trifft um auf dem
neuesten Stand zu bleiben und uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mehr
im Bericht des Sprechers der Ehren und Altersabteilung.
Es
gibt mit Sicherheit vieles mehr und ausführlicher zu berichten was sich im
abgelaufenen Jahr ereignet hat, aber dies wäre ein abendfüllendes Programm
meinerseits.
Bevor
ich zum Schluss meiner Ausführungen komme, möchte Ich mich bei allen
Kameradinnen und Kameraden aller Abteilungen und allen Helferinnen und Helfer
für die geleistete Arbeit im Jahr 2011 recht herzlich bedanken.
Ein
ganz besonderer Dank an meinen Stellvertreter Holger Wilhelm und den
Bereichsleitern, Georg Lang, Christopher Lang und Heiko Besler, den Mitgliedern
des Vorstandes und dem Feuerwehrausschuss, als auch der Stadt Breuberg und den
einzelnen Gremien, allen voran Herrn Bürgermeister Frank Matiaske,
Stadbrandinspektor und Kreisbrandmeister Volker Schnellbacher als auch dem
Kreisbrandinspektor Horst Friedrich für die gute Zusammenarbeit in meinem
ersten Jahr als Wehrführer und Vorsitzender.
Ich
wünsche Ihnen allen und euren Familien, Freunden und Gönnern unserer Wehr ein
Gutes und erfolgreiches Jahr 2012.
Gez. Heiko Keller
-Wehrführer-